gamescom 2010

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Die gamescom 2010 in Köln ist eine Computerspielemesse die jetzt noch bis Sonntag geöffnet hat. Und ich war gestern, am ersten für Normalbesucher offenen Messetag, da und will nun ein paar Eindrücke loswerden. Außerdem hab ich mir das Schreiben dieses Artikels in meiner neuen To-Do-App vermerkt. Die heißt EpicWin und verbindet Rollenspiele mit dem Real Life. Aber zurück zur gamescom. Es war sehr voll und das hält meine Liste von Erfahrungen relativ kurz:

NCsoft

Der NCsoft-Stand war mein Lieblingsstand, schließlich konnte man Guild Wars 2 anspielen. Da ich ein paar Jahre Guild Wars 1 gespielt habe und es mein absolutes Lieblingsspiel ist konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Nach ca. 2 Stunden warten durfte ich dann auch mal volle 40 Minuten mit einem Charr gegen einen riesigen Drachen kämpfen. Das war gut. Es gibt auch einen Livestream vom NCsoft-Stand, mit dem ich auch die restlichen Messetage noch wenigstens hier dabeisein kann. Der Moderator scheint jedenfalls mit zunehmender Zeit immer weniger Lust zu bekommen. Ich bin mal gespannt wie er am Sonntag drauf ist.

USK

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle hatte auch einen Stand. Guter Dinge hielt ich da sogar mal kurz an. Und der sah auch ganz ordentlich aus. Eine Leinwand, eine Bühne, ein Quizmaster, gute Sitzmöglichkeiten. Anscheinend ein bisschen Spaß für die Kleineren und Junggebliebenen. Die Kinder, die da saßen schienen allerdings alle schon seit ein paar Stunden da zu sitzen und kannten alle Lösungen auswendig. Das Quiz an sich war also schon mal total langweilig und außerdem waren die Kiddies alle so wortkarg, dass jedwede Versuche des Moderators etwas Konversation zu führen schief liefen. Nachdem der erste 14-jährige auf die Frage “Was ist dein Lieblingsspiel?” mit “Das ist indiziert.” geantwortet hatte nahm das der Nächste zum Anlass, sich dem Publikum erst einmal als Experte für indizierte Spiele vorzustellen. Das konnte ich mir dann zwar auch nicht mehr lange antun und bin gegangen aber es wirft die Frage auf ob die USK irgendeinen Nutzen hat. Außer auf der Messe wo jeder mit einem seinem Alter farblich angepassten Bändchen um den Arm rumlief kommt es scheinbar ausschließlich auf die Regulation von Seiten der Eltern an. Und selbst das mit den Bändchen klappt nicht so gut. Einer der Quizteilnehmer prahlte auch mit seinem unrechtmäßig erworbenem blauen Bändchen. Unklug, da er es dann doch wieder abgenommen bekommen hat.

Portal 2

Da hat wenigstens jeder ein kostenloses T-Shirt bekommen! Das war ziemlich cool. Das 9-Minuten-Video was man über Portal 2 sehen durfte verriet einem allerdings auch nicht viel Neues. Am Valve/Steam-Stand gab es allerdings auch kostenlose Steam-Spiele-Codes. Meine beiden enthielten allerdings Portal und das hab ich schon. Wäre ich volljährig gewesen hätte ich allerdings auch andere coole Spiele bekommen. Zu schade.

You wouldn’t steal a car

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Ich sitze in einem Reisebus, höre Eminem auf mit meinem iPhone und verfasse auf selbigem mithilfe der echt inzwischen coolen WordPress-App diesen Beitrag. Und ja, das neue Eminem-Album hab’ ich sogar im Einzelhandel erworben. Für ca. zwei Drittel meines Taschengeldes, das ich so pro Monat bekomme. Hat sich aber auch gelohnt und ich kann die Stimme von Cameron Diaz irgendwie überspielen. Schließlich gucken wir Love Vegas. Wer die DVD mitgenommen hat gehört ja auch irgendwie bestraft. Und ist das schon öffentliche Aufführung hier im Reisebus? Aber das interessiert ja eh keinen. Aber meinen Kommentar zum “You wouldn’t steal a car”-Antipiraterie-Spot beim Einlegen der DVD, der wurde in der Luft zerrissen. Dabei hatte ich nur angemerkt, dass der Vergleich ziemlich hinkt. Und dass das Auto ja anschließend weg wäre aber der Film ja nur eine weitere Kopie. Da wurde mir an den Kopf geworfen wie ich so etwas als Künstler nur sagen könnte. Und dass Raubkopien den Labels und Konzernen ja keinen finanziellen Schaden bringen würden der sie wirklich schädigt sondern vor allem den Künstlern. Ehrlich gesagt habe ich dann dazu auch keine fundierten Informationen und musste dann auch zurückrudern. Aber dann hab’ ich mir Gedanken gemacht, wie man das Urheberrecht denn so gestalten könnte, dass die Künstler von ihrer Arbeit leben können, die Verbraucher sich gleichzeitig aber nicht dazu gedrängt fühlen müssen die Musik zu “rauben” (eine meiner Meinung nach übrigens krasse Beschreibung für das nach geltendem Recht nicht erlaubte Kopieren einer Datei). Also kommen wir am Besten zurück zum Anfang. Zu meinem Taschengeld. Das ist nämlich zum Großteil nun Futsch. Ich kann also diesen Monat gar nicht mehr mehr Geld für urheberrechtlich geschützte Inhalte ausgeben. Macht es jetzt noch einen Unterschied wenn ich mir nachdem ich so von Eminem begeistert bin “8 Mile” runterlade? Kaufen kann ich ihn mir eh nicht mehr; dafür hab’ ich zu wenig Geld. Es scheint also gar kein so doofer Vorschlag zu sein, diese Kulturflatrate die ich bis jetzt nur als Buzzword wahrgenommen habe. Wenn ich mich also darauf einige jeden Monat zwei Drittel meines Taschengeldes in Richtung Content-Industrie zu schieben und dafür Musik, Filme, E-Books und so ohne Ende und legal konsumieren dürfte, würden die Einnahmen der Künstler insgesamt um keinen Cent verringert werden. Und ich begehe keine Straftaten. Problem gelöst?

Wie Spotify 0.4.3 meine ID3-Tags verunstaltete

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Gut. Der Musikstreamingdienst Spotify hat also eine neue Version ihres gleichnamigen Musikstreamingprogramms herausgebracht. Von 0.3.10 (oder so) auf 0.4.3 sind sie gesprungen. Natürlich.

Nun ist das alles supidupi mit Facebook-Vernetzung, Freunden und eigentlich ist es auch eine super Idee gewesen, dass man lokale Titel die man in MP3 oder AAC-Form auf der Festplatte lagern hat, in Spotify abspielen kann. Sie haben allerdings meine halbe Welt damit zerstört, dass sie dir anbieten, mithilfe von Gracenote deine Musikbibliothek aufzuräumen was die ID3-Tags anbelangt. Ich weiß ja selbst nicht wieso ich da draufgeklickt habe, vorallem weil ich eine super gepflegte Musikbibliothek hatte. Aber ich habe es nunmal getan und dann waren die Hälfte meiner Titel mürbe. Ein KIZ-Lied war nun auf dem Album “Irish Drinking Songs” aufzufinden. Nur als Beispiel. Ich finde die Titel jetzt nur noch über ihre Cover, die stimmen nämlich noch.

Und zum ersten Mal ärgere ich mich auch darüber, dass ich backuppe. Gut, hier war ich es wieder selbst schuld. Jedenfalls hab ich direkt Time Machine angemacht und einfach mal den Musik-Ordner mit dem von vor ein paar Stunden überschrieben. Leider waren die da auch schon von Spotify verunstaltet gewesen was ich nicht gemerkt hatte. Und neu importiert in Spotify kann ich nicht mal mehr die eingebaute Funktion (die ich beim “Backup-wieder-draufmachen” gefunden hatte) “Undo Gracenote changes” benutzen.

Ich habs irgendwie in jeder Hinsicht vergeigt.

Öffnungszeiten

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So macht mans richtig!

Gesehen in Schottland in irgendeinem Dorf.

SpotifyAvalInFR – Mein erstes Dropzone-Skript

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Ich habe mir neulich für 14$ (oder so) mal Dropzone gegönnt. Damit bekommt man unten im Mac-Dock ein paar Icons wo man Text oder Dateien draufziehen kann und dann wird damit irgendwas gemacht. Hochgeladen, entpackt, gezippt, versendet was auch immer. Dahinter stecken im Prinzip nur Ruby-Skripte. Also hab ich mich mal dran gesetzt eins zu schreiben. Nur erstmal brauchte ich ein Problem. Das war schnell gefunden (auch wenn es eher so eins meiner kleineren Probleme im Leben ist).

Meine Freundin hat einen funktionieren Spotify-Account der auf Frankreich gestellt ist. Das ist super. Weil ich habe einen schwedischen Account und zusammen Musik hören macht Spaß. Deshalb schick ich ihr gerne diese Spotify-Links. Nun gibt es aber lustigerweise auch für manche Titel eben Beschränkungen in welchen Ländern sie abgespielt werden können und manche Links von mir funktionieren deshalb nicht. Ich dachte mir das ist doch mal eine super Sache. Ein Ruby-Skript, was eben prüft ob dieser Spotify-Track auch in Frankreich abgespielt werden darf. Und hier ist mein Code:

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#!/usr/bin/ruby

# Dropzone Destination Info
# Name: SpotifyAvalInFR
# Description: Is this track available in france? This script tells you!
# Handles: NSStringPboardType
# Events: Dragged
# Creator: Jakob Dorn
# URL: http://jakobd.de
# IconURL: http://blog.fruux.com/wp-content/uploads/icn_spotify_128.png

require 'uri'
require 'net/http'
require 'rexml/document'

url = $items[0]
trackid = url[-22..-1];
url = URI.parse('http://ws.spotify.com/lookup/1/?uri=spotify:track:' + trackid)
xml = Net::HTTP.get url
xml = REXML::Document.new(xml)
territories = xml.elements["//track/album/availability/territories"]
if (territories.to_s.include? 'FR')
$dz.finish("track is available in fr")
else
$dz.finish("track is NOT available in fr")
end
$dz.url($items[0])

Und was man noch dazu sagen kann. Ich komm ja nicht vom Ruby. Hab das eigentlich erstmal in PHP geschrieben und dann versucht irgendwie in Ruby umzusetzen. Also falls wer ne bessere Idee zur Umsetzung hat, einfach kurze Mail und wird verbessert :)

Hello world!

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Das lass ich mal so stehen. Schadet ja nich.